rosengartencut.gif
isisosiriscut.gif
Constantiacut.gif
gotik2feature.jpg

Wiesbaden: Quelle zum Licht

Loge Nr. 6 i. Or. Wiesbaden

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Liebe Interessentin!

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an unserer Loge und hoffen, mit der folgenden Darstellung Ihre wichtigsten Fragen beantworten zu können.             

Wer wir sind

Unsere feminine Loge "Quelle zum Licht" ist eine Vereinigung von Frauen, die sich um ihre subjektive Weiterentwicklung in humaner und geistig - ethischer Hinsicht bemühen. In unseren Reihen finden sich Frauen unterschiedlicher Herkunft, Bildung, Berufe und Altersstufen. Trotz aller Diversität empfinden wir uns in ethischer Hinsicht als gleich und gleichwertig. Wir bezeichnen uns als Schwestern.
Hautfarbe, Konfession und Parteizugehörigkeiten unserer Mitglieder sind für uns ohne Belang. Unsere Loge ist ein beim Amtsgericht Wiesbaden eingetragener Verein.

Wo wir herkommen

Die Loge "Quelle zum Licht" ist aus der Frauenloge "Unter dem Regenbogen" i. O. Wetzlar hervorgegangen.

In den neunziger Jahren entschloß sich eine Anzahl Wiesbadener, Mainzer, Frankfurter und Darmstädter Mitglieder der Wetzlarer Loge, aus verkehrstechnischen Gründen Wiesbaden zum Standort einer neuen Loge zu machen. Nach umfangreichen Vorarbeiten wurde in Wiesbaden die neue Loge "Quelle zum Licht" am 3. September 1995 durch die Frauen - Großloge "Zur Humanität" eingesetzt. Die Herkunft unserer Loge und die Bindung an unsere "Mutterloge" in Wetzlar ist in unserem Logenabzeichen durch den Regenbogen symbolisiert.

Was wir wollen - der Sinn unserer Arbeit

Durch Vorträge, Gespräche, Beschäftigung mit Symbolen und durch rituelle Arbeiten wollen wir unsere subjektive Weiterentwicklung fördern. Wir wollen anknüpfen an die ethischen Grundprinzipien der altehrwürdigen Bruderschaft der Freimaurer und treten daher innerhalb des jeweils eigenen Lebensbereiches ein für persönliche und geistige Freiheit, für Toleranz und Menschlichkeit. Damit wollen wir unseren Beitrag leisten zu einer humaneren Gesellschaft. Durch Kontakte zu anderen Logen sowie durch Logenbesuche im In- und Ausland wollen wir unseren Gesichtskreis erweitern. Bei Begegnungen und gemeinsamen rituellen Arbeiten mit Schwestern in- und ausländischer Logen bemühen wir uns um gegenseitiges Kennenlernen und um Toleranz gegenüber anderen Menschen und Völkern.

Damit wollen wir unseren Beitrag leisten zum Abbau geistiger und politischer Grenzen.

Liebe Interessentin,

sollten Sie sich von der Kurzbeschreibung unserer Loge und unseren Zielsetzungen angesprochen fühlen, so würden wir uns über Ihren Besuch an einem unserer Gästeabende sehr freuen. Wir treffen uns mit unseren Gästen einmal im Monat an einem Montag zu einem Vortrag und zu Gesprächen im Logenhaus. Falls Sie die Daten und Themen der Gästeabende wissen möchten oder sonstige Fragen haben, wenden Sie sich bitte mit einer Mail an folgende Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Erklärung zum Bijou unserer Loge "Quelle zum Licht"

Das Bijou (Logenabzeichen), an einem Band befestigt und wie eine lange Kette auf der Brust getragen, ist Teil der freimaurerischen Bekleidung im Tempel. Im Jahre 1774 von der Großloge "Zu den drei Weltkugeln" für die ihr angeschlossenen Logen eingeführt, wurde es bald von den anderen deutschen Großlogen übernommen und ist heute allgemein fester Bestandteil der freimaurerischen Bekleidung. Sein Aussehen und seine Gestaltung sind jeder Loge freigestellt, beziehen sich jedoch meist auf den von der Loge gewählten Logennamen.

So ist auch unser Bijou der Bild gewordene Ausdruck unseres Logennamens "Quelle zum Licht". Darüber hinaus ist es ein Symbol, das über seinen äußeren Bildcharakter hinaus auf nicht rational Faßbares verweist. 
Unser Bijou wurde von einer Schwester unserer Loge entworfen. Sie beschreibt ihre Kreation selbst folgendermaßen:

"Unser Bijou bildet ein gleichseitiges Dreieck. Den Rand ziert ein Dekor von vielen ineinandergefügten Rauten, die zusammengefaßt die Form einer Kette bilden. Am unteren Rand des Dreiecks, in seiner Mitte, steht ein auf eine einfache Form reduzierter Kelch, in dessen Grund ein Bergkristall eingelegt ist. Ihm entströmt ein Strahl in der Farbe des Lapislazuli. In sanften Wellen, außen rechts und links von zwei Geraden begrenzt, führt er nach oben und mündet in die Spitze des Dreiecks, was ihm das Aussehen eines Pfeils verleiht. Hinter dem Kelch wölbt sich ein dreistrahliger Bogen, der zwischen der rechten und der linken Seite des Dreiecks quasi eine Verbindung herstellt. Wir sehen hier die Farben gold und königsblau auf silbernem Grund und den durchsichtigen Bergkristall. Von dem Kristall gehen kreisförmig zehn Strahlen aus. Hinter dem Kelch spannt sich ein dreistrahliger Bogen in gold, der die eine Seite des Dreiecks mit der gegenüberliegenden verbindet. Hier wollte ich Bezug nehmen auf unsere Mutterloge in Wetzlar, die den Namen "Unter dem Regenbogen" trägt. Aus dieser sind wir, unsere "Quelle zum Licht" hervorgegangen. Dieser Regenbogen erscheint hier stilisiert in drei Strahlen als ein Zeichen der freimaurerischen Verbundenheit. Er trägt die Farbe gold als ein Sinnbild für Unvergänglichkeit und Treue."

Vom symbolischen Gehalt unseres Bijou, den unsere Schwester sehr ausführlich dargelegt hat, können wir Ihnen an dieser Stelle in einem sehr verkürzten Text nur einen Eindruck vermitteln:

Das Dreieck: "Das Dreieck ist das elementarste unter allen Vielecken. Alle weiteren Vielecke lassen sich aus seiner Grundform ausdifferenzieren. Bestehend aus einer Basis und zwei Diagonalen, die diese Basis gleichsam überdachen, stellt es eine außerordentlich dynamische Figur dar. Diese Dynamik kommt zustande durch die beiden Diagonalen, die gemäß ihrem Formcharakter pfeilartig nach oben schnellen. Allen Dreiecksformen ist eine Ausgewogenheit eigen, in der sich Dynamik und Statik auf subtile Weise die Balance halten. Gemäß seiner Form hat das Dreieck drei Eckpunkte und ist somit symbolisch auch mit der Zahl "drei" verknüpft. Jeder dieser drei Punkte steht in Beziehung zueinander. Auf unser menschliches Miteinander bezogen kann man sagen: "Im Dreieck stehen, heißt in Beziehung stehen." Für die Pythagoräer sind das All und alle Dinge durch die Zahl "drei" begrenzt, nämlich durch Ausgang, Mitte und Ende, denen sie unterworfen sind. Unser Dasein wird bestimmt durch Geburt, Leben und Tod. Im Christentum kennen wir die Trinität von Vater, Sohn und Hl. Geist, aus der ägyptischen Mythologie Isis, Osiris und Horus. In der Freimaurerei sind die drei Stufen der menschlichen Entwicklung symbolisch ausgedrückt in ihren Graden als Lehrling, Geselle und Meister. Aufgrund seiner dynamischen Form wurde dem Dreieck in vielen Kulturen das schöpferische Prinzip zugeordnet; es wurde mit dem Element Feuer in Beziehung gebracht. Auch in den Flammen des Feuers sehen wir eine breite Basis und an ihrem züngelnden Ende eine Spitze. Mit dem Symbol des in die Höhe weisenden Dreiecks bringen wir uns in Verbindung mit den sich in ihm darstellenden schöpferischen Kräften, die im Zeichen des Feuers stehen. Demgegenüber wird das mit der Spitze nach unten weisende Dreieck seit alters her als ein Symbol der weiblich empfangenden Kraft angesehen und dem Element Wasser zugeordnet. Im Kelch empfindet diese dreieckige Form nach.

Die Quelle: C.G. Jung: "Die Quelle in uns entspringt dem göttlichen Funken und ist ein Sinnbild der unerschöpflich geistigen und seelischen Energie."

"Auf unserem Logenemblem sehen wir einen breiten, blauen Strom. Seinen Ursprung, die Quelle selbst, können wir nur vermuten. Ein Hinweis ist hier der Kristall, der auf dem Grunde des Kelches liegt. Gemäß dem Wesen des Symbols handelt es sich hier nicht um das Abbild des natürlichen Wassers, sondern hat einen übertragenen Sinn, eine geistige Bedeutung. Hier sehen wir einen Strom, der aus dem Kelch herauszutreten scheint und nach oben steigt. Jedoch wäre es genauso denkbar, daß der Strom von oben kommt und in das Gefäß hineingegossen wird. Auch könnte es ein Wechselseitiges sein; das, was aus dem Gefäß herausströmt und das, was von oben kommt, begegnet einander und wird in dem Gefäß vermischt. In Betrachtung der tiefblauen Farbe erleben wir Geborgenheit, Entgrenzung, Grenzüberschreitung, Transzendenz. Blau ist die Farbe der Könige; es steht für Lebenskraft und Unsterblichkeit. Es ist auch die Farbe des höheren Mentalplanes und des philosophischen Geistes.

Das Licht: Freimaurer, Schwestern und Brüder sind Menschen, die das Licht suchen. Welches Licht suchen sie?
Das alltägliche Licht ist für uns ein Faktor, den wir als so normal empfinden, daß wir nicht weiter darüber nachdenken, warum es da ist. Wir wissen, daß die Sonne die Quelle dieses Lichtes ist, aber das Licht selbst ist ein Phänomen, das sich unserer Wahrnehmung entzieht. Dem Licht gegenüber steht die Dunkelheit. Ohne Dunkelheit ist Licht nicht denkbar. Gäbe es keine Dunkelheit, könnten wir das Licht nicht wahrnehmen. Dunkelheit ist das Fehlen von Licht. In diesem Sinne können wir sie als passiven Faktor ansehen. Fällt Licht in die Dunkelheit, können wir erkennen, treten Dinge in Erscheinung. So können wir Licht als aktiven Faktor bezeichnen.

Licht und Finsternis - zwei unvereinbare Gegensätze? Eine Phase der Entwicklung des Lebens vollzieht sich in der Dunkelheit. Wie ein Mantel legt sie sich schützend um den werdenden Keim; im Schoß der Erde der Pflanzenkeim, im Mutterleib die Säugetiere und der Mensch. Solange sie in der Dunkelheit verbleiben, passiv, abhängig vom dem sie umgebenden Nährboden, ist ihr Dasein ein "Werden". Ist der Reifeprozeß abgeschlossen, verlassen sie die schützende Höhle und drängen ans Licht. Es beginnt ein eigenständiges Leben. Das Stadium dieser Existenz nennen wir "Sein". Jedoch, mit der körperlichen Geburt ist das "Werden" nicht abgeschlossen. Ein neuer Zyklus der Entwicklung wird eingeleitet. Während sein Körper weiter wächst, lernt der Mensch, seinen Lebensraum zu begreifen und sich darin zurechtzufinden. Ist nun auf diese Weise eine festes Fundament gelegt, das die materielle Existenz sichert, ein Überleben gewährleistet, beginnt unter günstigen Voraussetzungen eine neue, ganz andere Phase des Wachstums, das von immaterieller, geistiger Art ist. Die Suche nach dem Licht beginnt, indem der Mensch sich fragt, welchen Ursprungs er sei. Er beginnt nach dem Licht zu suchen, das er in seinem Innern weiß; das Licht in ihm als der Funke des Ewigen, der ihn befähigt, seiner selbst gewahr zu werden, sich selbst zu erkennen als eine lebendige Seele. So sehr die Wissenschaft sich auch bemüht, die Natur dieses Lichtes zu erklären, ist sie seinem Wesen bisher keinen Schritt näher gekommen. Es zeigt die Tendenz, sich zu entziehen, je mehr wir uns bemühen, es zu erfassen. Man umschreibt es mit Geistesblitz, Intuition, göttliche Eingebung. Dem heutigen, rationalen, auf dem analytischen Denken basierenden Weltbild steht ein anderes Erfassen der Welt gegenüber. Dieses ist ganzheitlich, intuitiv, gekoppelt mit dem inneren Schauen. Ohne die Fähigkeit dieser Innenschau ist ein Erkennen des Lichtes undenkbar, und es ist auch ohne diese nicht möglich, den Sinn von Symbolen zu begreifen. Auch das Wissen um die Zusammenhänge von Leben und Tod und um das Wirken der Kräfte die dem Weltenbau zugrundeliegen, wird seit alters her gespeist von dem inneren Licht.

Hierzu möchte ich folgendes Beispiel anführen: Die physikalische Sonne, ihre Abbildung, ihr graphisches Zeichen (ein Kreis mit einem Punkt in der Mitte) ist ein für unser Auge Sichtbares, das ein Unsichtbares symbolisiert, so daß es im Sichtbaren manifestiert wird. Somit ist die Symbolidee nichts Hinzugedachtes, etwas, was man sich einfach ausdenkt, sondern sie entfaltet sich vielmehr polar aus dem geistigen Kern, der im Symbolkörper enthalten ist. Alle menschliche Selbsterkenntnis ist Erleuchtung. Selbsterkenntnis heißt, sich im richtigen Verhältnis zur Schöpfung zu sehen, eingebunden in die kosmische Ordnung; zu begreifen, daß wir, jeder einzelne von uns, ein Teil der menschlichen Gemeinschaft sind. Allein, ohne diese Gemeinschaft, vermögen wir nichts auszurichten.

Die Kette: Eine Kette besteht aus einer Aufeinanderfolge von Einzeldingen oder -wesen, die miteinander in Verbindung stehen. Hier handelt es sich um eine geschlossene Kette, die weder Anfang noch Ende hat. Für uns ist die Kette ein sehr wesentliches Sinnbild für den Zusammenhalt der Logenmitglieder untereinander. Die Kette ist das Band, das auf der Grundlage der gemeinsamen geistigen Arbeit und der Ideale erwächst und zusammenhält.

Der Kelch: In den Kelch können wir eines mit der Spitze nach unten weisenden Dreiecks hineinsehen. Mit seiner Schale, die nach oben geöffnet eine empfangende, aufnehmende Höhlung bildet, wird er, wie das Element Wasser, dem Weiblichen zugeordnet. Mit einiger Phantasie kann man in der Form des Kelches auch die Gestalt eines aufrecht stehenden Menschen erblicken, die erhobenen Arme geöffnet, so, als wollte er etwas aufnehmen. Auf die geistige Ebene übertragen könnte das auch heißen: der Mensch als Mikrokosmos öffnet sich den geistigen Kräften des Makrokosmos, hebt sein irdisch begrenztes Bewußtsein dem höheren entgegen und empfängt von dort geistiges Gut, das ihn zur Erkenntnis befähigt.

Das Licht in seinem Innern, der göttliche Funke, in dem sich das große Licht des Ewigen spiegelt, sehen wir hier in Form eines Bergkristalls. In vielen Kulturen wurde der Bergkristall von jeher als Lichtbringer angesehen. Er wirkt reinigend, klärt die Gedanken und Vorstellungen und bringt uns mit der göttlichen Weisheit und dem intuitiven Erleben in Berührung. Es heißt von ihm, er fange die Kräfte des Kosmos auf und leite sie weiter an alles Lebende. Seine Haltbarkeit, sein Widerstand gegen Witterungseinflüsse machten ihn zum Symbol des Unvergänglichen und Ewigen.

Das Gold, in dem der Kelch erscheint, gilt als die Farbe des Lichtes und der Sonne. Gold wurde von jeher als das Kostbarste aller Metalle angesehen. Da es seine Farbe auch noch nach Jahrtausenden unverändert beibehält, wurde es ein Sinnbild für Unvergänglichkeit und Treue.

Gold steht für höchste Integration und Selbstentfaltung. Auch ist es die Farbe der Weisheit."

 

Zusammenfassung:

"Der Kelch, als ein Sinnbild des weiblich Empfangenden und zugleich Spendenden - unsere Loge - bringt einen Strom hervor: die vereinte geistige Kraft unserer Schwesternschaft, die einem gemeinsamen Ziel zustrebt, nämlich, der Verwirklichung des freimaurerischen Gedankengutes und seiner Ideale. Dieser Strom ist nicht zerteilt, versickert nicht im Namenlosen, sondern fließt vereint in sanften Wellen und zielsicher in eine Richtung. 

"Quelle zum Licht" - eine tiefgründige Aussage, ein Name mit hohem Anspruch, ein starkes Symbol, bei dem es jedem überlassen bleiben soll, in sich selbst zu ergründen, was die Zeichen ihm sagen möchten!"

Image Module

Wie Freimaurerin werden?

Eine neue Schwester, so nennen sich die Mitglieder einer Loge, wird in einer feierlichen Initiation in die Loge aufgenommen. Bis es so weit ist, müssen beide Seiten, die Loge und die Suchende, sich kennengelernt haben. Dies geschieht in der Regel über den Besuch der offenen Vortragsabende in den Logen. Im Gespräch und in der Diskussion stellen so alle Seiten über einige Monate fest, ob eine Mitgliedschaft von Interesse ist. Letztlich stellt die Interessierte einen Antrag auf Aufnahme in die Loge, über den dann die Mitglieder abstimmen. Unsere Logen sind eingetragene Vereine, e.V. Die Aufnahme in die Freimaurerinnenloge ist damit zugleich ein Vereinsbeitritt. Die Satzung kann vor dem Beitritt eingesehen werden.