Home
Großloge
Die Logen
Beständigkeit
Tusculum
Regenbogen
Unitas
Sci Viam
Quelle zum Licht
Silberdistel
Granatapfel
Rosengarten
Vier Elemente
Sophia
Temperantia
Stufen zum Licht
Symbola
Europa im Licht
Aurora
Stella Luminis
Wo wir sind
Was wir wollen
Wie wir arbeiten
Texte
FM im Web
Impressum
Sitemap

"Europa im Licht"

Ideale und Ziele der Freimaurerei

Die 5 Grundideale der Freimaurerei sind:

Freiheit  Freiheit bedeutet grundsätzlich immer Freiheit von Unterdrückung und Ausbeutung und ist somit die Grundlage für die Freiheit des Geistes und der individuellen Selbstverwirklichung. Freiheit ist die Möglichkeit der Selbstbestimmung des Menschen im Gegensatz zur Abhängigkeit von der Macht und dem Zwang anderer. Der Mensch handelt frei, für sein Handeln liegen die Ursachen allein in ihm selbst. Freiheit im freimaurerischen Sinn ist Handeln und Verhalten unter Ausrichtung am sittlich Wertvollen. Ohne Freiheit gibt es keine Menschenwürde. Freiheit ist die Voraussetzung für die Vervollkommnung des Menschen. 

Gleichheit Die Forderung nach Gleichheit, die sich ursprünglich gegen die Aufrechterhaltung von Standesvorrechten richtete, stellt heute als allgemeingültige Norm einen der fundamentalen Grundsätze der Menschenrechte und des Rechtsstaates dar. Sie bedeutet, dass alle Menschen unabhängig von Rasse, Geschlecht, Religion usw. gleich sind.

Brüderlichkeit Brüderlichkeit (gerne auch Schwesterlichkeit) ist die Überzeugung von der Zusammengehörigkeit und von der Gleichheit und Würde aller Menschen im Sinne eines verbindenden Bandes (der freimaurerischen Bruder- bzw. Schwesterkette). Brüderlichkeit bedeutet zunächst Verbundenheit und Vertrauen mit dem daraus erwachsenden Bedürfnis auf Verständigung, Hilfsbereitschaft, Mitverantwortung, Toleranz und Versöhnung.

Toleranz Toleranz ist das Leitmotiv unserer Loge. Toleranz setzt aktives Zuhören voraus und beschreibt generell die Fähigkeit, jegliche Form des Andersseins oder Andershandelns (andere Ansichten, - Herkunft, -Sexualität, -Moral, -Religion) unangetastet bestehen zu lassen. Freimaurerische Toleranz heißt aber nicht grundsätzlich Akzeptanz oder gar blindes Übernehmen, sondern die Bereitschaft, die Überzeugung des Anderen in ehrlicher Auseinandersetzung zu respektieren.

Humanität Humanität bedeutet Menschlichkeit im Sinne einer Eigenschaft die wünschenswert ist, die wir aber noch nicht besitzen, nach der wir streben. In diesem Sinn umfasst der Begriff die Gleichheit bzw. Gleichwertigkeit aller Menschen jeder Herkunft und jeden Geschlechtes, die allgemeine Menschenwürde und Toleranz sowie Brüderlichkeit und erhält im Zusammenhang mit den Verbrechen gegen die Menschlichkeit eine besondere Bedeutung. Eines der Ziele der Freimaurerei ist, durch Humanität und Toleranz zu einer besseren Welt beizutragen, wobei die FreimaurerInnen damit bei sich selbst anfangen. Mit den Zeremonien, Ritualen und Symbolen, die sich auf der ganzen Welt gleichen, vermittelt die Freimaurerei ihren Mitgliedern eine Lebensphilosophie, die dazu dient, die Grundideale der Freimaurerei unabhängig von Ort und Zeit zu vermitteln.

WARUM SIND SYMBOLE UND RITUALE WICHTIG?

SYMBOLE Überwiegend sind die Symbole der Freimaurerei Steinmetzwerkzeuge der Werksmaurer, beispielsweise der rechte Winkel, der Geradlinigkeit, Rechtschaffenheit und Aufrichtigkeit repräsentiert. Sie sind teils verbale, teils nicht verbale Ansprachen an unsere Schwestern und damit Wegbereiter für eine geistige Vertiefung. Es gibt jedoch diesbezüglich keine Lehrmeinung, die besagt, der rechte Winkel bedeutet dies oder das. Jede Freimaurerin ist frei, sich selbst jedes Symbol mit den für sie gültigen Inhalten zu ergänzen. Der Austausch der individuellen Vorstellungen über das, was ein Symbol bedeuten kann, ist ein Teil der Arbeit der Freimaurerin. Vor allem zu Beginn des Freimaurerlebens wird jede Aufgenommene die für sie gültigen Inhalte erstmals erarbeiten.

RITUALE Rituale sind Handlungsabfolgen im Rahmen der freimaurerischen Arbeit, die sich in ihren Entstehungsformen den Gebräuchen der alten Steinmetzbruderschaften anlehnen. Sie sind so nicht immer aus sich heraus verständlich. Rituale sollen den Freimaurern helfen sich von ihren Alltagsnöten und den im profanen Leben üblichen Umgangston zu lösen und auf die Gepflogenheiten in der Logenarbeit einzustimmen. Die Rituale und Symbole tragen dazu bei, eine gemeinsame Basis zu finden. Ein Ritual folgt in seinen Bestandteilen genau festgelegten Regeln (Zeremonien) und ist deshalb weitgehend unabhängig von räumlichen oder zeitlichen Umständen. Rituale erwachsen immer aus einer Tradition, und ihre Überlieferung ist mit Geheimhaltung verbunden. Wichtige Erfahrungen und Erlebnisse unserer Gemeinschaft werden so weitergegeben. Das Aufnahmeritual zum Freimaurerlehrling ist hierfür ein zentrales Beispiel. Jede FreimaurerIn weltweit glaubt an ein höheres Wesen, an einen Schöpfungsgedanken. In der Freimaurerei wird dies als „Baumeister aller Welten“ bezeichnet. Die Freimaurerei ist somit auch mit den großen Weltreligionen und insbesondere mit dem Christentum vereinbar, aus deren christlichabendländischen Kultur die Freimaurerei entstanden ist.

zurück zu "Europa im Licht"

Top
Frauen-Großloge von Deutschland  | kontakt@freimaurerinnen.de