Logen

Constantia, Nr. 21 i. O. Düsseldorf

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Die Freimaurerinnenloge CONSTANTIA wurde am 1. Oktober 2011 in Düsseldorf in Arbeit gesetzt. Es ist die 21. Loge im Verbund der Frauengroßloge von Deutschland und nach Sci Viam in Köln und SOPHIA in Essen die dritte Loge, die aus TUSCULUM heraus gegründet wurde.

Wir treffen uns dreimal pro Monat, jeweils zu einer Tempelabeit, einem Schwesterntreffen und einem Vortragsabend. Zu diesem Abend laden wir gerne interessierte Frauen ein. Die Vorträge werden in der Regel von Schwestern gehalten und beschäftigen sich mit freimaurerischen Themen genauso wie mit sonstigen kulturellen und gesellschaftlichen Fragen. Ziel der Abende ist, uns selbst und unsere Gäste im Gespräch und in der Diskussion besser kennen zu lernen.

Wir sind kein Club, keine Selbsthilfegruppe, keine Sekte, kein Debattierzirkel und auch keine Art Volkshochschule.

Wir sind ganz unterschiedliche Frauen, die sich selbst weiter entwickeln wollen. Für die Arbeit an uns selbst benutzen wir symbolische Werkzeuge, die dem Bauhandwerk entlehnt sind: den Spitzhammer als Symbol für notwendige Veränderungen, das Senkblei als Sinnbild für das Ausloten unserer Motive oder die Winkelwaage zum Prüfen des rechten Verhältnisses zu anderen.

Was könnte für diese symbolische Arbeit herausfordernder sein, als eine intensive Diskussion ganz unterschiedlicher Themen mit völlig verschiedenen Frauen, die sicher sehr unterschiedliche Positionen beziehen?
Wenn Sie nun Lust verspüren, einen Vortragsabend bei CONSTANTIA zu besuchen, freuen wir uns auf eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
CONSTANTIA twittert: @logeCONSTANTIA

Besuchen Sie unsere Webseite: https://freimaurerinnen-constantia.de

Die vier Symbole unseres Bijous

Jede Freimaurerinnenloge entwirft vor ihrer Gründung ein Schmuckstück, das wir Bijou nennen. Es wird bei den freimaurerischen Arbeiten getragen und kennzeichnet die Schwestern als Angehörige dieser bestimmten Loge. Unser Bijou haben die Gründungsschwestern unserer Loge gemeinsam entworfen und sie haben ihre Anliegen, Wünsche und Zukunftsentwürfe für die Loge CONSTANTIA, die sie zum Gründungszeitpunkt als wegweisend betrachtet haben, die ihnen in besonderer Weise am Herzen lagen, in die Gestaltung dieses Bijou einfließen lassen.

Unser Bijou verbindet vier freimaurerische Symbole: Der Zirkel als Symbol der allumfassenden Menschliebe soll im Zentrum unseres Handeln stehen. Genauso wichtig war uns das Senkblei in unser Bijou zu integrieren und damit zum Ausdruck zu bringen, wie wichtig es ist zu jeder Zeit die Motive des eigenen Handelns zu untersuchen und ehrlich für sich auszuloten. Das Senkblei erinnert die Schwestern an den festen Vorsatz ehrlich zu sich selbst und auch ehrlich den Anderen gegenüber zu sein. Nicht nur ästhetische Aspekte führten daher dazu das Senkblei im Schwerpunkt des Zirkels zu verankern. Wir sind überzeugt, dass Ehrlichkeit und Kenntnis der eigenen Motive zwingend notwendig sind, um ein menschliches Miteinander gewinnbringend zu gestalten.

Beide Symbole, der Zirkel und das Senkblei, ruhen auf einem Rechteck, dem Symbol der Loge. Diese Positionierung zeigt an, dass eine vollkommene und gerechte Loge nur entstehen kann, wenn ihre Mitglieder die Mahnung dieser beiden Symbole beherzigen. Gleichzeitig ist aber auch die Loge das Fundament, um diese Haltung/Eigenschaften zu entwickeln und zu unterstützen.

Die Loge stellt die Basis für unser freimaurerisches Handeln dar. Sie ist unsere Gemeinschaft und unsere freimaurerische Heimat. Die rechtwinklige Form dieses Symbols erinnert uns daran, in unserem Bestreben nach Recht, Gerechtigkeit und Menschlichkeit zu handeln nicht nachzulassen.

Dies führt zu dem vierten freimaurerischen Symbol, das unser Bijou enthält. Es ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen, dennoch ist es für uns vorhanden, denn es war uns bei der Gestaltung des Bijous sehr wichtig. Das vierte Symbol ist die Kette. Wir wollten sie um die drei zuvor beschriebenen Symbole winden. Wir fühlten uns in der Gründungsphase  so eng miteinander verbunden, wie wahrscheinlich nie zuvor. Wir haben gemeinsam etwas geschaffen, unsere Geschichte geschrieben und Hand in Hand für unsere Gemeinschaft gearbeitet. Uns war so präsent, dass das Unternehmen Logengründung nur gelingen kann, wenn wir alle zusammenarbeiten und zusammenstehen wie in der Kette, die Kette der Schwestern war und ist für uns ein herausragend wichtiges Symbol. In unserem Bijou ist aus der Kette der die Symbole haltende Kreis geworden. Der Kreis ist außerdem die vollkommenste Figur, die weder Anfang noch Ende hat, er wird vom Zirkel geschlagen und passt sich dadurch organisch in unser Bijou ein.

Unsere Loge wächst und gedeiht im Kreis der Schwestern, der Kreis der Schwestern verschafft uns die Möglichkeit uns freimaurerisch weiterzuentwickeln und Schwester zu sein. Da wir alle Teil der Kette sind, ist uns auch klar, dass unser Verhalten jederzeit die Schwesternschaft beeinflusst und es auf jede Einzelne und ihren Beitrag zum Gelingen der Loge ankommt. Bei all unseren Entscheidungen in der Loge habe ich als Schwester daher stets eine doppelte Verantwortung, einmal die Verantwortung für mich, meine Handlungen, mein Wohlergehen und meine Zufriedenheit, zum Anderen aber auch eine Verantwortung für die Gemeinschaft.

Wie Freimaurerin werden?

Eine neue Schwester, so nennen sich die Mitglieder einer Loge, wird in einer feierlichen Initiation in die Loge aufgenommen. Bis es so weit ist, müssen beide Seiten, die Loge und die Suchende, sich kennengelernt haben. Dies geschieht in der Regel über den Besuch der offenen Vortragsabende in den Logen. Im Gespräch und in der Diskussion stellen so alle Seiten über einige Monate fest, ob eine Mitgliedschaft von Interesse ist. Letztlich stellt die Interessierte einen Antrag auf Aufnahme in die Loge, über den dann die Mitglieder abstimmen. Unsere Logen sind eingetragene Vereine, e.V. Die Aufnahme in die Freimaurerinnenloge ist damit zugleich ein Vereinsbeitritt. Die Satzung kann vor dem Beitritt eingesehen werden.